Objekte

Haben auch Sie ein Objekt mit unseren Produkten bearbeitet? Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften per Post oder an info@ancs.ch.

Wir sind stolz auf die vielen schönen Objekte die mit unseren Produkten bearbeitet wurden. Es ist eine Herausforderung dazu beitragen zu können, dass solche Werte so lange wie möglich erhalten bleiben.


  • Objekt
  • Monte Rosa Hütte


  • Produkte
  • Grundierung (auf Rigidur-Platten): Herbol-Hydrosol Tiefgrund, Zwischenbeschichtungen: 1x Herbol-CHROMISTAR Innendispersion, 1x Sikkens Alpha Metallic, Schlussanstrich: Sikkens Alpha Metallic, im Spritzverfahren appliziert und anschliessend mit Streichbürsten ausgezogen (Farbtöne: Silber und Lichtgold)
  • Arbeiten
  • Diverse
  • Malergeschäft
  • Brantschen Urban, Maler-Gipsergeschäft, Randa

  • Am Fusse der Dufour-Spitze im Monte-Rosa-Massiv ist eine futuristische Hightech-Berghütte eingeweiht worden. Die in Zusammenarbeit der ETH Zürich und des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) entstandene Hütte soll sich zu über 90 Prozent selber mit Energie versorgen.

    „Unser Kunde kam mit dem Auftrag zu mir, er müsse in der neuen Monte-Rosa Hütte die Wände in einem Metallic Effekt beschichten. Ideal dafür, unser Alpha Metallic. Die Wände bestanden aus Rigidur Platten, die nach den Vorarbeiten (Stösse spachteln,schleifen) mit Herbol Hydrosol Tiefgrund grundiert wurden. Um einen optimalen Untergrund zu erreichen wurden in einem zweiten Arbeitsgang die Wände mit Chromistar Innendispersion beschichtet um dann anschliessend mit einer Zwischen- und Schlussbeschichtung mit Alpha Metallic (Farbtöne:Silber und Lichtgold) das gewünschte Finish zu erzielen. Alpha Metallic wurde im Spritzverfahren appliziert und anschliessend mit Streichbürsten ausgezogen. Ich denke, das Resultat kann sich sehen lassen!“
    Patrick Oggier, AD Swiss Lack Theler-Perren

    Der Malerbetrieb der die Arbeit ausführte ist die Firma Brantschen Urban, Maler-Gipsergeschäft in Randa. Es war eine sehr spezielle Baustelle, nur schon wenn man bedenkt, dass jeder Arbeiter und sämtliches Material mit dem Helikopter in X Flügen hinaufgeflogen werden musste.

    In der Form gleicht die neue Monte-Rosa-Hütte einem Bergkristall. Das fünfstöckige Gebäude aus Holz ist mit einer Aluminiumhülle verkleidet. Um Strom zu erzeugen, sind Sonnenkollektoren an der Südfassade angebracht, wie es in der Mitteilung der ETH und des SAC heisst.

    Im Gelände aufgestellte Solarkollektoren erzeugen Warmwasser und erwärmen Luft, um die Räume zu temperieren. Gespeichertes Schmelzwasser dient als Spülwasser für die Toiletten und zum Duschen. Eine von der ETH Zürich entwickelte Software soll die Haustechnik der Hütte steuern. Das Projekt leite ein neues Kapitel im nachhaltigen Bauen ein, heisst es.

    Die Hütte steht den Alpinisten seit März 2010 offen. Der ETH Zürich dient das Berghaus mit 120 Schlafplätzen weiterhin als Forschungsobjekt zu Energie- und Gebäudetechnik.

    Der Grundstein für das Gebäude war im August 2008 gelegt worden, bis zum Wintereinbruch war das Fundament errichtet. Die Bahn transportierte die vorgefertigten Elemente, ein Helikopter flog sie zum Bauplatz auf 2883 Meter Höhe. Im Sommer 2009 wurde der Bau fertiggestellt.

    Die Planung des Projekts hatte sechs Jahre gedauert. Die Kosten der Monte-Rosa-Hütte beliefen sich auf rund 6,5 Millionen Franken. Neben dem SAC und der ETH Zürich beteiligten sich zahlreiche Gönner und Sponsoren an der Finanzierung.